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      Suchdienst

       

      Sie haben infolge eines bewaffneten Konflikts, einer Katastrophe oder eines größeren Schadens-ereignisses den Kontakt zu einer nahe stehenden Person verloren?

       

      Wir helfen bei der Suche!

      Interesse, Mitmachen, Spaß, Verantwortung übernehmen?  

      Bei uns sind Sie richtig !

       

       

      Kreisauskunftsbüro (KAB) - Uecker-Randow

       

       

      Zu den Aufgaben des Suchdienstes gehören:

       

        • Schicksalsklärung Betroffener des Zweiten Weltkrieges
        • Familienzusammenführung
        • Hilfs- und Beratungsdienst
        • Auskunftswesen bei Katastrophen und Konflikten

       

       

      Ehrenamtliche Mitarbeiter gesucht!

       

      Das Wichtigste am Kreisauskunftsbüro sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter, ohne die diese Leistungen für die Bevölkerung nicht möglich wäre.

       

      Wenn Sie sich für die ehrenamtliche Hilfe im Kreisauskunftsbüro interessieren, sprechen Sie mit den Mitarbeitern der örtlichen Geschäftsstelle, man wird Sie gerne beraten.

       

      Es erwartet Sie eine wichtige und anspruchsvolle Aufgabe, die Sie mit unseren Helfern gemeinsam in kameradschaftlicher Atmosphäre meistern werden!

        Amtliches Auskunftsbüro

        Wir treffen uns ca. 4 x im Jahr und üben mit dem Xenios –Programm, sprechen über aktuelle Themen, lernen die Erste-Hilfe, haben Spass und üben mit der Kartendatei.

         

       

       

      Das Auskunftsbüro im Anfang

       

      „Ungewissheit über den Verbleib eines lieben Menschen

      ist genauso schwer zu ertragen, wie physisches Leid

      ( XVII. Internationalen Rotkreuzkonferenz, Stockholm, 1948)

       

      Jeder 4. Deutsche war nach Kriegsende zum Suchenden oder Gesuchten geworden. Im April 1945 nahm der Suchdienst des DRK seine Nachforschungsarbeit auf. Zu diesem Zeitpunkt wurden 17 Millionen Menschen gesucht. Seit Ende des Weltkrieges wurden Millionen Schicksale geklärt und Hunderttausende getrennte Familien wieder zusammengeführt.

       

      Die Arbeit des Suchdienstes seit 1945

      .

       

       

      • Strukturierte Erfassung von Vermissten und Verschollenen mit Such- und Stammkarten

       

      • Erstellung von Zivilver-schollenen listen in Buchform

       

      • Verwendung spezieller Kinder-suchkarten

       

      • Heimkehrer - Befragungen und Erfassung Gefangener und Vermisster

       

      Aus der Arbeit des Suchdienstes         

      Bilder, die für sich sprechen...

       

       

      Das Kreisauskunftsbüro im Katastrophenfall

      Können Sie sich vorstellen, im Katastrophenfall

      ohne Nachricht über Ihre Familie zu sein?

       

      Im Katastrophenfall möchten die Angehörigen unbedingt und zuverlässig erfahren, ob und wie schwer Familienangehörige verletzt wurden, wo sie sich befinden und ob und auf welche Weise sie Hilfe erhalten können. Dazu ist die Registrierung aller beteiligten Personen – einschließlich der Helfer – in der PERSONENAUSKUNFTSSTELLE unbedingt erforderlich. Das DRK handelt hierbei auf Anordnung der zuständigen Katastrophenschutz-behörden. Die Bundesregierung beauftragte 1966 auf Grund ihrer völkerrechtlichen  Verantwortung  das DRK, diese nationale Auskunftsstelle vorzubereiten.

       

      Überblick über den Einsatz des KAB im Katastrophenfall

       

      Bereitstellung von Räumen, Fernmeldeanschluss, EDV-Anlage, KAB – Kiste, Feststellung der zur Verfügung stehenden Helfer.

       

      Alarmierung der Helfer nach Alarmplan, Kennzeichnung des Einsatzortes, Einrichtung der Auskunftsstelle, Registrierung der Helfer, Einteilung der Helfer für deren Einsatzbereich, Vollzugsmeldung an Landesauskunftsbüro, Führung des Einsatztagebuches

       

      Der Einsatz endet nicht mit der Aufhebung des Katastrophenalarms, sondern frühestens wenn das Kartenbegegnungsverfahren abgeschlossen ist. Abgleich der offenen Fälle mit Polizeiunterlagen, Auflösung der Auskunftsstelle, Verständigung des Landesauskunftsbüros, Auffüllen der KAB-Kiste

       

       

      Zugunglück (Brühl 02.Februar 2000)

       

      Die Registrierung

      Voraussetzung

      für die Arbeit des Kreisauskunftsbüros ist zunächst die manuelle Registrierung der an einer Katastrophe beteiligten Personen und – nicht zuletzt – des Rettungspersonals wichtig.

      Dabei werden die ausgefüllten Karteikarten in Karteikästen eingeordnet. Ordnungsgemäßes Einsortieren ist für die Suche zwingend erforderlich.

       

       

      Das Karteibegegnungsverfahren

       

       

       

      Wenn im Katastrophenfall möglichst viele Daten von beteiligten Personen zusammengetragen werden, können sich Stamm- und Suchkarten mit den Daten von Suchenden und Gesuchten in der Kartei begegnen. Dann können die Suchdienst-Mitarbeiter Auskunft über den Verbleib, die Art von evt. Verletzungen usw. der gesuchten Personen geben.

       

      Computergestützte Suche

      Das manuelle Registrierungsverfahren ist sicher das bevorzugte Verfahren, da man beim Auftritt von Großschadensfällen immer mit Stromausfällen rechnen muss.

      Dennoch ist die anschließende oder auch parallele Eingabe der Daten in den PC zu empfehlen, weil dadurch die Suche wesentlich schneller erfolgen kann.

       

         

        Deutsches Rotes Kreuz

        Kreisverband Uecker-Randow e.V.

        Oskar-Picht-Straße 60       

        17309 Pasewalk  

        Telefon: 03973 / 43840

        Fax: 03973 / 438422 

        E-Mail: info@uecker-randow.drk.de